Finissage am 7.10.2017

 

Der Zug nach Zossen fährt von Berlin Hauptbahnhof alle 30 min.
– über den Bahnhof Potsdamer Platz und Südkreuz ab.

Ideal ist der Zug um 13:19 Uhr ab Hauptbahnhof. 
Ab 14:00 Uhr steht am Bahnhof Zossen ein Taxi bereit!

 

Programm

Galerie

 

  • Begrüßung, Führung, köstlicher Rotwein und Knabbereien

Kristoff Becker wird auf seinem U-Cello neu komponierten Elektro-Tango spielen. Eine Eigenkomposition und eine Version nach Mozarts Don Giovanni. Tango ist die Musik der Entheimateten und deren Sehnsucht nach etwas Sicherem…..und sei es in der Liebe.


Jorinde Splettstößer und Marlon Denzel van Royen, Südafrika, kommen von S A V V Y colonial neighbourhood aus Berlin und behandeln die Strategien des Widerstands in Afrika, die ja auch Strategien der Sicherheit sind.


  • Um 16.40 h gehen wir alle zusammen in den Bunker:Dort wartet ein kurzes Audio mit einem 3 Min Text aus dem Jahrhundertroman “Herz der Finsternis” von Joseph Conrad.Wenn Sie dann sitzen, Stühle kann man aus der Galerie mitnehmen , bitte 14 Minuten ZUHÖREN.
    Lassen Sie sich ein auf die besondere akustische Entfaltung im Bunker. Der Sound geht seinen Weg.

 

  • 17 hMichael Neil (Electronics) und Kristoff Becker (Cello), zusammen „Refugee KM“,reinterpretieren ein Stück von Luigi Nono (1924-1990), der führenden Figur der Avantgarde Musik nach dem Zweiten Weltkrieg:“Es gibt keinen Weg, nur Gehen”,das A. Tarkovski gewidmet ist.

malen den Sound, so dass Sie „zuhörschauen“ können. ( ca. 20 Min)


Chris Avis aus London wird da sein und viele andere der Künstler, die alle gerne ins Gespräch mit Ihnen kommen.

 



 

__ I ´m safe – Ich bin sicher__

Kunst in der Neuen Galerie Wünsdorf und in den Bunkern Musik

 

Über der Bunkeranlage in der militärischen Waldstadt Wünsdorf Kunst zu zeigen und ortsspezifisch dafür zu produzieren hat uns alle sehr angeregt.

Dass es das Thema Sicherheit sein muss, ist klar durch den Zeitbezug (Terrorismus) gegeben.

Die Bunker sind ja der Ausdruck einer Suche nach Sicherheit , wie sie im 20. Jahrhundert verstanden wurde.
Die Bautrupps des dritten Reiches haben tief in die Erde gegraben und mit Unmengen von Beton und Stahl alles gesichert: Versteckt um dort den 2. Weltkrieg sicher planen und führen zu können.
Sicher sind dort auch Gedanken und Taten tief vergraben, die der dunklen Seite des Menschen angehören. ( siehe dazu heute die Kinderpornogaphie tief im Dark Net vergraben)
Diese dunkle Seite der Geschichte zu bearbeiten , heute neu zu besetzen mit Musik und Kunst ist unser Anliegen.
Der Schrei nach Sicherheit ist nicht kleiner geworden, doch fragen wir uns auch für Wen?

Für die Natur, die Tiere, die langsam aussterben, für die Naturvölker, die es fast nicht mehr gibt?
Für die Schönheit oder für den Frieden?
Am 9. September wird die Ausstellung in der Neuen Galerie in Wünsdorf und in den Bunkern eröffnet.

 

Alle Arbeiten dieses Festivals sind  für I´m safe produziert und entstanden.

 

Programm

Vom 9.9.17 bis 7.10.17 in der Neuen Galerie
und dem Zeppelinbunker in Wünsdorf

 

Eröffnung am 9.9.2017 um 15 h in der Neuen Galerie

Der Zug nach Zossen fährt von Berlin Hauptbahnhof alle 30 min.
– über den Bahnhof Potsdamer Platz und Südkreuz ab.

Ideal ist der Zug um 13:19 Uhr ab Hauptbahnhof. 
Ab 14:00 Uhr steht am Bahnhof Zossen ein Taxi bereit!

  • 15 h
    Eröffnung , Einleitende Worte und Kurzlesung

  • 15.30 h
    Modenschau Peformance: Sicherheitskleidung “Safetywear”
    von Tatiana Saphir (AR/Berlin)
    Production: Jan Sebastian SubaMusic: Santiago Blaum
    Tailor: Tamara Saphir / Bass Couture Berlin

Was ist sicherer fragen Sie, uns ins allgemeine Bild einfügen, oder individuell herausstellen? Die Safety Fashionshow arbeitet mit diesen Fragen , aber auch damit , wie wir uns darstellen können, um uns subjektiv sicher zu fühlen in den so unterschiedlichen Situationen , in die wir im Leben kommen.


  • 16.30 -18 h
    Da gehen wir alle zusammen von der neuen Galerie in den Bunker zur Soundperformance.
    Der englische Professor Mike McInerney und weltbekannte Shakuhachi Spezialist wird uns führen mit den Klängen seiner Shakuhachi , wie einst der Rattenfänger von Hameln.

Eine Shakuhachi ist eine traditionelle japanische Bambusflöte, die auch eine Samurai Waffe ist und nicht bricht, wenn man sie als Waffe nutzt. Sie gibt dem Träger Sicherheit und Musik!!!!


  • 17 h (im Bunker)
    Wolfram Spyra mit seinem Stahlcello, Roksana Vikaluk aus der Ukraine und ihre himmlische Stimme erschaffen zusammen mit den elektronischen Klangteppichen des englischen Komponisten Michael Neil ein abstraktes Klangbild und machen hörbar, wie ein Bunker klingt, wenn auch ganz neu.

Solche außergewöhnlichen Klänge in einem derart monumentalen unterirdischen Bauwerk zu erleben, das ist eine absolut einmalige Gelegenheit, sich auf alternative, nicht-konventionelle Hör-und Fühlpfade zu begeben in einem historisch aufgeladenen Raum.

Bitte bedenken Sie, dass es im Bunker ca. 10° Celsius hat und keine Stühle.


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